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Die Pflichtversicherungsgrenze der Krankenversicherung 2014 und Beitragsbemessungsgrenze 2014

Pflichtversicherungsgrenze 2014


Die Pflichtversicherungsgrenze für die Krankenversicherung wird erhöht auf 53.550 Euro jährlich, was auf 12 Monatsbeiträge gesehen 4.462,50 Euro im Monat bedeutet. Das gilt genauso für die Pflegepflichtversicherung.

Beitragsbemessungsgrenze 2014


Die Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung steigt für 2014 auf 48.600 Euro. Pro Monat sind es damit 4.050,- Euro.

Entsprechend steigt der Höchstbeitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung von 610,32 Euro auf 627,75 Euro. Der Höchstbeitrag für Arbeitgeber geht somit auf 295,65 Euro hoch. Das ist dann auch der maximale Arbeitgeberzuschuß für privat Versicherte.

Die Pflegepflichtversicherung kostet in der Kasse dann 83,02 Euro, bzw. für Kinderlose 93,15 Euro.



Arbeitgeber-Zuschuss zur Krankenversicherung 2013

    (maximaler Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung Jahr 2013)

  1. Maximaler Arbeitgeberzuschuss ab 01.01.2013: 287,44 Euro (2012:279,23 Euro)

  2. Maximaler Arbeitnehmeranteil ab 01.01.2013: 322,87 Euro (2012: 313,65 Euro)

  3. Dem Arbeitgeberanteil und Arbeitnehmeranteil ist jeweils noch 50% des Beitrages zur Pflegepflichtversicherung hinzuzurechnen.

    Der volle Beitrag ist für Kinderlose 2,3 %, mit Kind(ern) 2,05 %. Bei 2,3 % sind es 90,56 Euro, mit Kind(ern) 80,72 Euro.

    Quelle : Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung 2013 / Höchstgrenze 2013 / Maximaler Arbeitgeberzuschuss 2013



    Unisex-Tarife - Aussagefähige Tendenzen (15.11.2012)

    Obwohl es immer wieder in den Medien Berichte über das Thema "Unisex" (Unisextarife) gibt, fühlen sich die Bürger hierüber nicht wirklich orientiert. In allen Versicherungs-sparten müssen bereits ab Schnittstelle 21.12.2012 geschlechtsunabhängige Tarife vorliegen, und es dürfen auch nur noch diese verkauft bzw. gewählt werden. Das nennt man griffig "Unisex-Tarife". Dies gilt für das Neugeschäft, nicht für Bestandskunden.

    Je nach Geschlecht und abhängig von der Versicherungssparte kann man dabei viel Geld einsparen. Dies entweder, indem man sich rechtzeitig vor dem 21.12. entschieden hat, oder im Gegenteil, indem man auf die Unisex-Tarife wartet.

    In der PKV, auch in der Zusatzversicherung, in der Altersvorsorge sowie der Berufsunfähigkeitsabsicherung sollten die Männer z.B. schnell sein, und Frauen sollten noch abwarten. Frauen sollte sollten in der Risikolebensversicherung und in der Unfallversicherung schnell sein, und haben in den anderen Sparten noch Zeit.

    Für eine auch visuelle Unterstützung weisen wir Sie gerne auf einen aktuellen Beitrag aus dem ZDF Heute-Journal hin. In nur drei Minuten sind Sie deutlich besser im Bild, was auf Sie zukommt, und ob Sie selbst davon betroffen sind. Das ZDF genehmigte uns die Verwendung des nachfolgenden Links, jedoch mit dem Hinweis, dass dieser Beitrag nur zeitlich befristet zur Verfügung stehen wird. Am Besten sehen Sie es sich gleich an.

    Neue-Unisex-Tarife-bei-Versicherungen

    Übrigens: Auch die Pflegezusatzversicherung wird für Männer durch Unisex viel teurer. Wir beraten Sie gerne, insbesondere in den Bereichen PKV und Altersvorsorge.



    Die Pflichtversicherungsgrenze der Krankenversicherung 2013 und Beitragsbemessungsgrenze 2013


    Die Sozialversicherungsgrenzen / Bemessungsgrenze 2013 werden zum 01.01.2013 erneut angehoben. Update: Diese Werte sind vom Bundeskabinett inzwischen verabschiedet worden. Folgende Grenzen / Versicherungsgrenzen 2013 wurden festgelegt (altes Jahr in Klammer).

    Pflichtversicherungsgrenze 2013 (2012):

    neu: Jahr 2013 Jahreseinkommen 52.200.- Euro (entspricht montl. 4.350.- Euro)

    alt: Jahr 2012 Jahreseinkommen 50.850.- Euro (entsprach montl. 4.237,50 Euro)

    Beitragsbemessungsgrenze 2013 (2012):

    neu: Jahr 2013 47.250.- Euro (entspricht montl. 3.937,50 Euro)

    alt: Jahr 2012 45.900.- Euro (entsprach montl. 3.825,00 Euro)

    Der Höchstbeitrag zur Krankenversicherung steigt von 592,88 Euro auf 610,31 Euro. Diesem Betrag ist noch der Beitrag zur Pflegepflichtversicherung hinzu zu zählen!

    Aktuelle Zahlen der: Pflichtversicherungsgrenze 2013 - Beitragsbemessungsgrenze 2013 - Pflichtversicherungsgrenze Krankenversicherung 2013 - Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung 2013



    Schlußverkauf für Männer-Tarife in der PKV

    (Männer ab 2012 noch deutlich günstiger) (11.04.2012)

    Aufgrund eines EU-Gerichtsurteils sind die privaten Krankenversicherer sehr zu ihrer Unzufriedenheit gezwungen, vom Geschlecht unabhängige Krankenversicherungsbeiträge anzubieten. Das Zeitlimit ist der 23.12.2012. In neuerer Zeit wurde auch entschieden, dass dies ausschließlich für neue Kunden gilt, nicht für den bis dahin vorhandenen Bestand in der PKV.

    Das hat dann zur Folge, dass die Beiträge für Männer sehr deutlich teurer werden, während die Beiträge für Frauen und weibliche Jugendliche relevant niedriger werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch, wie viele Frauen und Mädchen in die PKV kommen werden. Die seitherige Erfahrung zeigt, dass nur 25 bis 30 % der privat vollversicherten Personen Frauen sind. Man kann annehmen, dass sich das auch künftig nicht stark ändern wird.

    Entsprechende Modellbetrachtungen führen dennoch dazu, dass die Männerbeiträge recht erheblich steigen werden. 20 % und mehr sind ohne Weiteres zu erwarten. Bei sehr hochwertigen Tarifen, wie sie hauptsächlich von Angestellten abgeschlossen werden, kann das schon 100,- Euro im Monat ausmachen. Bei höheren Selbstbeteiligungen und allgemein knapperen Leistungen sind das natürlich nicht so viel Euro, aber der Prozentsatz dürfte ähnlich sein.

    Männer jedoch, die schon vorher in der PKV sind, behalten ihre ursprüngliche Berechnungsgrundlage, werden also nicht teurer.

    Bis die Kalkulationen der Versicherer abgeschlossen sind, wird es jedoch noch einige Monate dauern. Frühestens ab den Sommermonaten könnten dann einige konkrete Zahlen bekannt werden. Die Versicherer werden aufgrund dessen z.T. wohl völlig neue Tarife anbieten; aber Andere werden auch die altbekannten Tarife, die häufig gekauft wurden, unter neuen kalkulatorischen Vorzeichen weiterhin anbieten. Wie das aussehen wird, darauf kann man gespannt sein.

    Eines ist jedoch sicher: Männer werden nie wieder so günstig in die PKV kommen können, wie bis zum 1.12.2012. Daher sollten freiwillig versicherte Männer sich jetzt, bzw. rechtzeitig im Jahr, für die PKV entscheiden, sofern das der richtige Weg für sie ist. Die Familienplanung sollte dabei ja auch beachtet werden.

    Aufgrund der normalen Kündigungsfristen läuft das dann auf eine Antragstellung spätestens im September hinaus. Damit noch im September eine Annahme mit Beginn 1.12. erfolgen kann. Sollte die Kündigung (z.B. bei erstmaliger Versicherungsfreiheit) erst auf den 31.12. möglich sein, muss man beachten, ob die Versicherer irgendwelche Sonderregeln schaffen, welche dennoch einen Beitritt nach den alten Regeln ermöglichen.

    Diese Überlegungen gelten in erster Linie für den Wechsel von der GKV in die PKV. Sollte aufgrund der Kündigungsregelungen ein Wechsel von einer PKV in eine Andere bis zum 23.12.12 möglich sein, wäre es natürlich dann ebenso von großer Bedeutung, ob noch (und weiterhin) die alten Berechnungsgrundlagen für die Männer gelten.



    Arbeitgeber-Zuschuss zur Krankenversicherung 2012


    (maximaler Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung Jahr 2012) (20.12.2011)

    Maximaler Arbeitgeberzuschuss ab 01.01.2012: 279,23 Euro (2011: 271,01 Euro)

    Maximaler Arbeitnehmeranteil ab 01.01.2012: 313,65 Euro (2011: 304,43 Euro)

    Dem Arbeitgeberanteil und Arbeitnehmeranteil ist jeweils noch 50% des Beitrages zur Pflegepflichtversicherung hinzuzurechnen.

    Quelle : Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung 2012 / Höchstgrenze 2012)

    Die Pflichtversicherungsgrenze der Krankenversicherung 2012 und Beitragsbemessungsgrenze 2012


    Die Sozialversicherungsgrenzen / Bemessungsgrenze 2012 werden zum 01.01.2012 wieder angehoben. Diese Werte sind noch vom Bundeskabinett zu verabschieden, das wird im Oktober 2011 geschehen. Folgende Grenzen / Versicherungsgrenzen 2012 wurden festgelegt (altes Jahr in Klammer).

    Pflichtversicherungsgrenze 2011 und 2012:

    neu: Jahr 2012 Jahreseinkommen 50.850.- Euro (entspricht montl. 4.237,50 Euro)

    alt: Jahr 2011 Jahreseinkommen 49.500.- Euro (entsprach montl. 4.125,00 Euro)

    Beitragsbemessungsgrenze 2011 und 2012:

    neu: Jahr 2012 45.900.- Euro (entspricht montl. 3.825,00 Euro)

    alt: Jahr 2011 44.550.- Euro (entsprach montl. 3.712,50,- Euro)

    Der Höchstbeitrag zur Krankenversicherung steigt von 575,43 auf 592,88 Euro (zuzügl. dem Beitrag zur Pflegepflichtversicherung).

    Aktuelle Zahlen der: Pflichtversicherungsgrenze 2012 - Beitragsbemessungsgrenze 2012 - Pflichtversicherungsgrenze Krankenversicherung 2012 - Beitragsbemessungsgrenze Krankenversicherung 2012



    Bürgerversicherung - wirklich gut ? Aktuelle Nachrichten zur privaten Krankenversicherung (02.08.2011)

    Die Bürgerversicherung, Schreckgespenst für die gesamte PKV-Branche – wirklich gut für die Bürger?

    Schon in 2006 ist der Plan zur Bürgerversicherung aufgetaucht, geboren bzw. unterstützt durch die SPD, die Grünen, Bündnis 90 und den Linken. Die schöne Idee ist es, unter bestimmten definierten Vorzeichen sämtliche Bürger, auch die Höherverdienenden, Selbständigen und Beamten in eine einheitliche gesetzliche Krankenversicherung zu bringen. Die Idee scheint bestechend, warum sollte auch eine Minderheit von lediglich circa 10 % der Bevölkerung besser gestellt werden? Womöglich auch noch zu günstigeren Beiträgen?

    Auf der anderen Seite: Wenn bereits 90 % ohnehin in der gesetzlichen Kasse sind, was hilft es auf die Dauer, alle ins gleiche Boot zu holen? Das gibt dem maroden GKV-System für einige wenige Jahre mehr Luft, dann ist der Bonus verbraucht. Dann ist die „böse Konkurrenz“ der PKV-Vollversicherung tot, die doch angeblich die „guten Risiken“ aus der GKV holt. Dadurch könnte dann allerdings auch vergleichsweise noch ungehemmter mit der GKV gemacht werden, was die Politik will, oder für vertretbar hält. Selbst gewisse Funktionäre der GKV sehen darin eine Gefahr. Auch darf man nicht unberücksichtigt lassen, dass die Gelder, die über die PKV ins Gesundheitssystem pumpt werden, indirekt die GKV stützt. So manche Arztpraxis wäre nicht mehr überlebensfähig, wenn sie nicht auch einige privat Versicherte unter ihren Patienten hätte. Es gibt auch ernsthafte Bedenken, ob ein so starker Eingriff in das System der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung verfassungsrechtlich überhaupt zulässig ist. Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts sieht das z.B. so. Die PKV als Branche lebt zu ca. 85 % von der Vollversicherung. Viele Versicherer müssten vom Markt verschwinden, sollten sie nur noch von der Verwaltung der Bestände und der Zusatzversicherung leben. Das kostet auch Arbeitsplätze.

    Übrigens: Selbstverständlich hätten die bereits privat Versicherten das Recht, den erworbenen Besitzstand zu wahren. Daher würden keineswegs gleich 100 % der Bevölkerung in die Bürgerversicherung kommen, so dass der unmittelbare Effekt für die GKV noch nicht mal so groß wäre, erst deutlich später.

    Wir halten die Bürgerversicherung für einen schlicht ungeeigneten Weg, wie der PKV-Verband als ganzer. Hier geht es zum Original-Artikel des PKV-Verbandes: "Vorsicht Bürgerversicherung" ...gut ist nur der Name von der Homepage http://www.pkv.de (.pdf 1,8 MB).



    Die Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze seit 1970 (20.07.2011)

    Die Beitragsbemessungsgrenze sowie die Entwicklung der Höchstbeiträge zur Krankenversicherung zeigt eine erstaunliche Entwicklung über den Zeitraum vom Jahr 1970 - Jahr 2011.

    So betrug der Höchstbeitrag 1970 nur 98,40 DM (umgerechnet: 50,31 Euro) bei einer Beitragsbemessungsgrenze von damals 1.200.- DM. Im Jahr 2011 ist der Höchstbeitrag 575,44 Euro + Pflegepflichtversicherung 72,50 Euro.

    Auf unserer Seite:

    Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze können Sie die Entwicklung des Beitrages und der Bemessungsgrenze Jahr für Jahr in Zahlen und in einer Grafik dargestellt einsehen.



    Viele Insolvenzen gesetzlicher Kassen befürchtet Aktuelle Neuigkeiten zur gesetzlichen Krankenversicherung (24.05.2011)

    Die gesetzlichen Kassen werden in den nächsten 2 Jahren pro Jahr 5 Mrd. Euro Mehrkosten haben, so nach vorsichtiger Einschätzung Karl Lauterbach, der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion.

    Wie die Tagespresse weiter berichtet, ist wohl genau in 2 Jahren, ausgerechnet im Wahljahr 2013 laut Karl Lauterbach mit den meisten Insolvenzen gesetzlicher Kassen zu rechnen, Das sagte dieser am 19.05. in Berlin. Grund sind die Mehrkosten im Gesundheitswesen.

    Viele Kassen werden dadurch den Zusatzbeitrag anheben müssen - zwischen 16 und 30 Euro, schätzt er. Manche Kassen werden weiter ohne Zusatzbeitrag zurecht kommen. Dadurch wird ein starker Kassenwechsel einsetzen, in dem finanzschwache Kassen die Verlierer sein werden, die dadurch noch mehr unter Druck geraten. Lauterbach meint weiter, der neue Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr von der FDP könne dem aber entgegenwirken, wenn er die die letzten Gesetze der Koalition zurücknimmt (hier ist auch der erleichterter Wechsel in die PKV gemeint).



    Unisextarife und die Auswirkung (26.04.2011)

    Durch eine Entscheidung vom des Europäischen Gerichtfhof mit Beschluss vom 12. Januar 2011 muss die private Krankenversicherung bis spätestens 21.12.2012 ausschließlich Unisex-Tarife für Neukunden anbieten. Der Beitrag für Männer und Frauen wird dann gleich hoch sein.

    Da Frauen höhere Behandlungskosten haben, als Männer und Frauen rund 5 Jahre länger leben, als Männer, müssen also für Frauen von Anfang an mehr Rückstellungen aufgrund dieser 2 Faktoren gebildet werden. Seither und derzeit ist der Beitrag für Frauen deshalb höher, als der Beitrag für Männer. Für alle Neukunden wird sich dies ab spätenstens 21.12.2012 ändern müssen. Durch das Angleichen und damit neue Kalkulation der Beiträge wird der Beitrag der Männer etwas höher werden, der Beitrag der Frauen etwas günstiger. Ob die Unisex-Tarifberechnung auch für die Bestandskunden gelten müssen, wurde vom Gericht nicht bestimmt. Man geht aber davon aus, dass die bestehenden Verträge mit den seitherigen Tarife und Beiträge fortgeführt werden können.



    Neues vom Ombudsmann der PKV (13.04.2011)

    Seit 10/2001 ist ja Dr. Helmut Müller der PKV-Ombudsmann, der aktuell berichtet: Die Beschwerden sind um 19% im Jahr 2010 gestiegen. Es waren 5.965 Beschwerden (im Jahr 2009 waren es noch 5.015 Beschwerden) - Davon sind rund 80% Beschwerden die private Vollkrankenversicherung betreffend.

    Es sind aber etwas über 1.000 Beschwerden "nicht zuläßig" (17% der eingegangenen Beschwerden) dabei.

    "Nicht zuläßig" sind Beschwerden beispielsweise, wenn der Bescheid des Versicherers bereits mehr als 1 Jahr alt ist oder wenn bereits ein Rechtsvorgang dazu läuft. Auch dann ist die Beschwerde beim Ombudsmann "unzuläßig", wenn schon Beschwerde beim Bundesaufsichtsamt läuft (dann wird die Beschwerde ja auch dort bereits gezählt).

    Es gibt natürlich Bereiche, bei denen der Ombudsmann (Ombudsmann der PKV) wirklich nicht helfen kann. Das ist beispielsweise bei Beschwerde wegen Beitragsanpassung der Fall. Das dürfte auch der Grund sein, warum die Erfolgsquote (also Fälle, zu denen der Ombudsmann als Mittler zwischen Versichertem und Versicherer etwas erreichen konnte, beispielsweise eine Abhilfe, Teilhilfe oder ein Entgegenkommen des Versicherers), bei nur um die 30% liegt.

    Es ist zu berücksichtigen, gibt der Ombudsmann an, dass die Zunahme der Beschwerden auch durchaus darauf zurückzuführen ist, dass diese erst vor wenigen Jahren geschaffene neue Stelle "Ombudsmann der PKV" zunehmend bekannter wird und auch die Akzeptanz dieser für den Kunden geschaffene Anlauf- und Hilfestelle gestiegen ist.

    Interessant ist noch, dass die Personenzahl, die sich beim Ombudsmann meldete, bei unter 1 % liegt (bei einem Personenkreis von insgesamt 30 Millionen, wenn man die Zusatversicherungen mit einbezieht). Das ist eigentlich einsehr erfreulich geringer Prozentsatz (es sind ja demnach über 99% der Versicherten sozusagen "beschwerdefrei").

    Es ist aber auf jeden Fall erfreulich, wenn die Akzeptanz und des Ombudsmann der PKV (und Bekanntheitsgrad dieser Einrichtung) steigt und möglichst viele Kunden sich bei Problemen an ihn wendet, so dass dieser die Möglichkeit hat, in sehr vielen Fällen zu helfen oder zu einer Einigung wenigstens mitzuhelfen.

    Hinweis: Die Kontakt und Nutzung der Dienste des PKV-Ombudsmann ist auf jeden Fall für die Versicherten kostenlos.

    Quelle der Zahlen: Versicherungsjournal vom 13.04.2011

    Näheres zum: Ombudsmann der PKV



    GKV-Krankenkassen müssen den Wechsel in die PKV zulassen Aktuell zur PKV (18.03.2011)

    Für freiwillig Versicherte ist die 3-Jahresfrist bei Wahltarifen ungültig.

    Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat die 3-Jahre-Frist für ungültig erklärt, wenn der Versicherte über die Jahrespflichtversicherungsgrenze kommt. Dies wurde allen gesetzlichen Kassen mitgeteilt.

    Grund für diese Klärung war gegeben, weil etliche geseztliche Kassen sich geweigert hatten, eine Kündigung den Versicherten zu akzeptieren, der zum Jahresende 2010 wegen Überschreiben der Pflichtversicherungsgrenze gekündigt hatte mit der Absicht, sich privat zu versichern.

    Damit ist die die Bindefrist von 3 Jahren, die früher vereinbart war, wenn ein Mitglied einen Wahltarif ausgesucht hatte, nun nochmals eindeutig als ungültig geklärt worden.

    Es wurde allerdings darauf hingewiesen, dass das freiwillige Mitglied innerhalb 14 Tagen nach Mitteilung seiner gesetzlichen Kasse die Kündigung aussprechen muss, andernfalls wird der Vertrag in der gesetzlichen Kasse (als freiwilliges Mitglied) fortgeführt.

    Quelle: Versicherungsjournal mit Artikel vom 18.03.2011



    Für das ganze Jahr 2011 wichtige Zahlen

    Die Pflichtversicherungsgrenze der Krankenversicherung Jahr 2011 sowie die Beitragsbemessungsgrenze Jahr 2011



    Die Pflichtversicherungsgrenze (Pflichtversicherungsgrenze PKV) wird zum Jahreswechsel erstmals erstmals gesenkt:

    Pflichtversicherungsgrenze 2010 und 2011:

    neu: Jahr 2011 Jahreseinkommen 49.500.- Euro (entspricht montl. 4.125,00 Euro)

    alt: Jahr 2010 Jahreseinkommen 49.950.- Euro (entsprach montl. 4.162,50 Euro)

    Beitragsbemessungsgrenze (Beitragsbemessungsgrenze) 2010 und 2011 :

    neu: Jahr 2011 44.550.- Euro (entspricht montl. 3.712,50 Euro)

    alt: Jahr 2010 45.000.- Euro (entsprach montl. 3.750,- Euro)

    Ab 01.01.2011 wird die Pflichtversicherungsgrenze und Beitragsbemessungsgrenze erstmals im Vergleich zum Vorjahr gesenkt. Als Grund wird die krisenbedingte Marktschwäche angegeben. Sicher ist, dass durch diese Veränderung wieder mehr Arbeitnehmern der Wechsel in die PKV möglich wird, verstärkt aber auch führen Veränderungen durch die Gesundheitsreform dazu.

    Quelle : Pflichtversicherungsgrenze GKV / Beitragsbemessungsgrenze GKV / Bemessungsgrenze Krankenversicherung

    Arbeitgeber-Zuschuss zur Krankenversicherung 2011

    (maximaler Arbeitgeberzuschuss zur Krankenversicherung Jahr 2011) (20.10.2010)

    Mit der Gesundheitsreform, am 17.12.2010 durch den Bundesrat verabschiedet, wird der einheitliche Beitragssatz der gesetzlichen Kasse von 14,9 auf 15,5 % erhöht. Der Beitrag "in Euro" wird trotz der ab Januar 2011 geringeren Beitragsbemessungsgrenze (siehe Artikel unten) nicht sinken.

    Der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung beträgt ab 01.01.2011 7,3%,

    der Arbeitnehmeranteil 8,2% (2010: AG: 7,0% | AN: 7,9%).

    Der Arbeitnehmeranteil ist 0,9% höher als der Arbeitgeberanteil. Aufgrund einer früheren Krankenversicherungsreform (wirksam am 01.07.2005) wurde festgelegt, dass die Krankentagegeldversicherung künftig vom Arbeitnehmer allein getragen werden soll. Der Beitrag für AG ist damals um 0,45% verringert, der Anteil für den Arbeitnehmer um 0,45% erhöht worden. Deshalb zahlt der Arbeitnehmer 0,9% zur Krankenversicherung mehr als der Arbeitgeber.

    Der Arbeitgeberzuschuss wird auf diesem Stand "eingefroren" - künftige Erhöhungen der Beiträge (auch Zusatzbeiträge) tragen also die Arbeitnehmer allein !

    Die gesetzliche Kasse kann ab 01.01.2011 unter erleichterten Bedingungen auch einen höheren Zusatzbeitrag verlangen, also beispielsweise statt seither 8,00 Euro 60,00 Euro oder auch 80 Euro, wenn dies dann für die Kostendeckung eben erforderlich ist.



    Neuer Höchstbeitrag der Krankenversicherung und Pflegepflichtversicherung:

    Höchstbeitrag der Krankenversicherung ab 01.01.2011: 575,44 Euro (2010: 558,75 Eu)

    Höchstbeitrag der Pflegepflichtversicherung sinkt minimal: 72,40 Euro (2010: 73,12 Eu)

    "Kinderlose", gesetzlich versicherte Arbeitnehmer zahlen einen leicht gesenkten Satz des Zusatzbeitrages zur Pflegepflichtversicherung: + 9,28 Euro (2010: + 9,38 Euro)



    Der Höchstbeitrag zur Krankenversicherung in der GKV beträgt ab 01.01.2011 für die alten Bundesländer und "neuen" Bundesländer inklusive Pflegepflichtvers.:

    575,44 Euro + 81,68 Euro Pflegepflichtvers. = Höchstbeitrag 628,43 Euro (ohne Kind) 575,44 Euro + 72,40 Euro Pflegepflichtvers. = Höchstbeitrag 619,24 Euro (mit Kind)

    Maximaler Arbeitgeberzuschuss ab 01.01.2011: 271,01 Euro (2010: 262,50 Euro)

    Maximaler Arbeitnehmeranteil ab 01.01.2011: 304,43 Euro (2010: 290,33 Euro)

    Dem Anteil Arbeitgeber / Arbeitnehmer ist noch 50% des Beitrages zur Pflegepflicht- versicherung hinzuzurechnen:

    entweder: 72,40 Euro : 2 = 36,20 Euro (für Arbeitnehmer, GKV-versichert - mit Kind)

    oder: 81,68 Euro : 2 = 40,84 Euro (für Arbeitnehmer, GKV-versichert - ohne Kind).

    Die Berechnung Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung:

    15,5% - 0,9% = 14,6 % :2 = 7,3 % aus 3.712,50 Eu = 271,01 Euro

    Die Berechnung Arbeitnehmeranteil zur Krankenversicherung:

    15,5% + 0,9% = 16,4 % :2 = 8,2 % aus 3.712,50 Eu = 304,43 Euro

    Summe: 575,44 Euro

    Für privat versicherte Arbeitnehmer ist der maximale Arbeitgeberanteil geringer, weil die *Pflegepflichtversicherung in der PKV günstiger ist und der Arbeitgeber natürlich hier - wie auch bei den gesetzlich Versicherten nur 50% zum Beitrag hinzubezahlt und nicht etwa 50% des Beitrages zur gesetzlichen Pflegepflichtversicherung.

    Der Beitrag zur privaten Pflegepflichtversicherung beträgt zum Beispiel derzeit bei einem 40-Jährigen Privatversicherten nur rund 48 Euro, der Höchstbeitrag in der gesetzlichen aber zwischen 72,40 Euro und 81,68 Euro.

    Die Rechnung Arbeitnehmeranteil: 304,43 plus 50 % des Beitrags zur Pflegepflicht- versicherung in der PKV. Je nach Alter sind das dann zusammen ca. 330,- Euro.

    Fazit:

    Trotz verringerter Beitragsbemessungsgrenze ist der Beitrag ab 01.01.2011 für alle gesetzlich Versicherte teurer. Dazu kommt der Zusatzbeitrag, der je nach Kasse 0.- Euro, 8,00 Euro oder künftig auch deutlich mehr kosten kann. Defizite vieler gesetzlichen Kassen werden auch keine andere Lösung zulassen, als deutliche Zusatzbeiträge zu verlangen.