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 Options-Tarife für die private Krankenversicherung
(Anwartschaft) Update am 19.02.2005
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 Wer erwartet, innerhalb einer absehbaren Zeit (gemeint ist in wenigen Jahre) in die private
Vollversicherung zu wechseln, kann seit Jüngerem bei einigen Versicherern eine
Option dafür abschließen. Verbunden ist dies stets mit einem besonders günstigen
Zusatz-Tarif, der 2-Bett mit Wahlarzt im Krankenhaus leistet. Bei Männern kostet
das nur ca. die Hälfte des normalen Tarifs. Z.B. um die 12,- Euro monatlich für
einen 25-jährigen Mann, und um die 17,- Euro für eine Frau gleicher Alterstufe.

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Dieser Zusatz-Tarif hat keine Altersrückstellung, was ihn besonders günstig
macht. Es ist ja auch nicht so gedacht, daß man auf lange Zeit dort
versichert bleibt - es geht eher um die gesicherte Umstiegsoption für die
Vollversicherung.
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 Wenn man innerhalb der Zeit bis zum (meist) 34. Lebensjahr beim selben
Versicherer in die private Vollversicherung wechseln kann, wird man ohne eine
neue Gesundheitsprüfung übernommen. Das gilt für eine Kombination mit 2-Bett und
Chefarzt, ambulantem Tarif mit Selbstbeteiligung nach Wahl, normalen (guten)
Zahnleistungen, und ein gewisser Form für das Krankentagegeld. In der Höhe
z.B. bis zu 130 % aus der Kassenabsicherung (das wären zur Zeit 105,-
Euro). Bei Selbständigen kann das Tagegeld im Rahmen dieser Option auch z.T.
schon nach 2 Wochen beginnen. Bei Angestellten aber nach 6 Wochen.

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 Das kann sehr vorteilhaft sein. Das Eintrittsalter gilt allerdings ganz
normal, zum Zeitpunkt des Wechsels.
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 Kommt die Vollversicherung bis z.B. zum 34 Lebensjahr nicht zum Tragen, wird
man in einen dauerhaften Krankenhaus-Zusatztarif übernommen, der dann allerdings
deutlich teurer ist, weil dann das neue Alter verwendet wird, und dann auch
Altersrück- stellungen gebildet werden.
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 Wenn man z.B. nach einem Studium zwar nicht sofort über der Pflichtgrenze
liegt, dies aber bald erwartet, oder plant, später in die Selbständigkeit zu
gehen, sollte man diese Option in Betracht ziehen. Freilich nur, wenn der
gewählte Versicherer auch sonst akzeptabel ist - das ist nicht unbedingt immer
der Fall.
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