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| Inhalt: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gesamtergebnis und Rating-Methodik | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Unternehmensmerkmale | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Teilqualität Beitragsstabilität | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Teilqualität Kundenorientierung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Teilqualität Sicherheit | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Teilqualität Erfolg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Teilqualität Wachstum und Attraktivität im Markt | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gesellschaft |
Süddeutsche
Krankenversicherung auf Gegenseitigkeit Raiffeisenplatz 5 70736 Fellbach |
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Rating A++ |
Die Süddeutsche Krankenversicherung (im folgenden SDK genannt) erfüllt die Qualitätsanforderungen der Versicherungsnehmer nach Ansicht von ASSEKURATA insgesamt exzellent. ASSEKURATA vergibt der SDK hierfür das Rating A++. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Rating-Methodik |
Das ASSEKURATA-Rating
basiert in hohem Maße auf vertraulichen Unternehmensinformationen und nicht nur auf
veröffentlichtem Datenmaterial. Das Gesamt-Rating ergibt sich durch Zusammenfassung der
Einzelergebnisse von fünf Teilqualitäten, die aus Kundensicht zentrale
Qualitätsanforderungen an ein Krankenversicherungsunternehmen darstellen. Im Einzelnen handelt es sich dabei - mit abnehmender Bedeutung - um: |
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Die SDK zeichnet sich nach Ansicht von ASSEKURATA durch eine exzellente Sicherheitslage, eine exzellente Beitragsstabilität und ein exzellentes Wachstum aus. In den Teilqualitäten Kundenorientierung und Erfolg erzielt die SDK eine sehr gute Beurteilung. Dies führt insgesamt zu einem Rating A++, die beste Rating-Klasse des ASSEKURATA-Ratings. |
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| Geprüft werden die Teilqualitäten anhand umfangreicher Informationen. Hierzu gehören eine systematische und detaillierte Kennzahlenanalyse auf Basis der internen und externen Rechnungslegung, ausführliche Interviews mit den Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft und eine empirische Kundenbefragung für die Ermittlung der Kundenzufriedenheit. 700 repräsentativ ausgewählte Kunden der SDK wurden im Auftrag von ASSEKURATA von einem professionellen Marktforschungsinstitut telefonisch befragt. Die Fragen zur Kundenzufriedenheit umfassten die Themenbereiche: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Unternehmens- merkmale |
Neben dem Qualitätsurteil sind eine Reihe von Unternehmensmerkmalen entscheidend dafür, ob ein Versicherungsunternehmen der richtige Ansprechpartner für einen Kunden ist. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geschäftsgebiet | Das Geschäftsgebiet der SDK ist satzungsgemäß regional nicht begrenzt, regionale Schwerpunkte der Geschäftstätigkeit bestehen jedoch in den Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Kundengruppen | Das Produktangebot der SDK richtet sich im Einzelversicherungsgeschäft an Privatkunden, im Gruppenversicherungsgeschäft an Firmenkunden. Gemessen an den Monatssollbeiträgen bildet die Einzelversicherung mit knapp 97 % den Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geschäfts- gegenstand |
Geschäftsgegenstand
der SDK ist der Betrieb der Kranken- und Pflegeversicherung im In- und Ausland. Den Schwerpunkt im Geschäftsmix der SDK bildet die Krankheitskostenversicherung mit einem Bestandsanteil in 1999 an den verdienten Bruttobeiträgen von 67 %, gefolgt von den sonstigen selbstständigen Teilversicherungen mit einem Anteil von 24 %. In der Beitragseinnahme für sonstige selbständige Teilversicherungen sind rund 83 Mio. DM für die Pflege-Pflichtversicherung enthalten. |
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| Vertrieb | Ihre Versicherungsprodukte vertreibt die SDK über unterschiedliche Vertriebswege. Der Hauptvertriebsweg sind Einfirmen-/Konzernvermittler, die bei der Geschäftsanbahnung teilweise eng mit Volksbanken und Raiffeisenbanken kooperieren. Die Bedeutung der Makler/Mehrfachagenten am Vertriebswegemix hat in den letzten Jahren zugenommen. Andere Vertriebswege sind bisher noch unbedeutend. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Konzernstruktur | Die SDK ist ein Krankenversicherungsunternehmen in der Rechtsform eines Versicherungsvereins auf Gegenseitigkeit. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Personal | Bei der SDK waren 1999 im Innendienst 290 Festangestellte sowie 13 Auszubildende tätig. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vorstand | V. Altenähr (Sprecher des Vorstands, Außenorganisation, Marketing und Außendienstschulung, Mathematik/Statistik, Datenverarbeitung, Rechtsfragen, Angebotswesen/Konkurrenzbeobachtung, Innen-Revision), K. Henkel (Rechnungswesen, Vermögensverwaltung, Steuerfragen, Allgemeine Dienste, Innenorganisation), U. Stenger (Personal, Antrags- und Vertragsabteilung, Leistung) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aufsichtsrat | Dr. H. Hohner (Vorsitzender) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Teilqualitäten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beitragsstabilität | Beitragsstabilität ist aus Kundensicht das zentrale
Qualitätsmerkmal eines privaten Krankenversicherungsunternehmens. Anders als in der
Schaden-/Unfallversicherung ist ein Versichererwechsel in der PKV teuer oder sogar
unmöglich, und zwar aus zwei Gründen: Zum einen verliert der Versicherte bei Kündigung
seines Krankenversicherungsvertrags seine angesparte Alterungsrückstellung, die dann an
die übrigen Versicherten "vererbt" wird. Dies gilt auch für den seit dem
1.1.2000 im Neugeschäft obligatorischen Sparzuschlag in Höhe von 10 % des Beitrags. Zum
zweiten verschlechtert sich üblicherweise im Laufe der Zeit der Gesundheitszustand des
Versicherten, so dass er nur zu höheren Beiträgen von einem neuen Versicherer
aufgenommen wird. Auf jeden Fall erfordert allein das höhere Eintrittsalter einen
höheren Tarifbeitrag. In der Regel bindet sich der Ver-sicherungsnehmer also
lebenslänglich an seinen Krankenversicherer. Besonders zu betonen ist, dass Beitragsstabilität im absoluten Sinne in der PKV (ebenso wie in der GKV) nicht erreichbar ist, denn die Steigerung der Krankheitskosten aufgrund von Preiserhöhungen auf dem Markt für Gesundheitsleistungen und aufgrund des medizinischen Fortschritts dürfen nicht als Rechnungsgrundlagen in die Kalkulation der Tarife eingehen. Diese Beitragssteigerungen sind also systembedingt und unvermeidbar. Die am Markt beobachtbaren Beitragssteigerungssätze einzelner Versicherer weisen jedoch große Unterschiede auf. Nach Ansicht von ASSEKURATA weist die SDK momentan und für die absehbare Zukunft eine exzellente Beitragsstabilität auf. Ganz entscheidend für die Beitragsstabilität ist die Qualität der Annahmepolitik, denn sie entscheidet in hohem Maße über den zukünftigen Beitragsverlauf. Hat ein Krankenversicherer ein schlechtes Risiko mit nicht wagnisgerechten Beiträgen (Risikozuschlägen) in seinen Bestand aufgenommen, kann er sich aufgrund seines fehlenden Kündigungsrechts nicht mehr von ihm trennen. Der Beitragskalkulation liegt die Annahme eines bestimmten Gesundheitszustands der neu aufzunehmenden Versicherten zugrunde. Sind die Versicherten bei Antragstellung kränker, muss dieses Mehrrisiko durch individuelle Beitragszuschläge finanziert werden. Geschieht dies aufgrund einer ungenügenden Gesundheitsprüfung (oder ehrgeiziger Vertriebsziele) nicht, erweist sich die in der Kalkulation angesetzte Krankheitskostenschätzung als zu gering. Um die nicht ausreichenden Risikozuschläge auszugleichen, müssen die Beiträge schließlich für alle Versicherten angehoben werden. Die SDK verfügt nach Ansicht von ASSEKURATA über exzellentes Know-how im Bereich der Risikoprüfung. Die objektive Risikoprüfung wird bei der SDK durch speziell ausgebildete Risikoprüfer vorgenommen. Im Rahmen ihrer Ausbildung bei der SDK haben sie die Leistungsabteilungen durchlaufen, wodurch das Kostenbewusstsein besonders geschult wurde. Die Annahmepolitik der SDK ist streng. Ihr wird im Rahmen der Geschäftspolitik eine hohe Priorität eingeräumt. Dies äußert sich z. B. in der restriktiven Begrenzung des Aufnahmealters auf 55 Jahre und der frühen Vereinbarung von Risikozuschlägen. Neben der Annahmepolitik bestimmen auch die Rechnungsgrundlagen, mit denen die Tarife kalkuliert werden, die zukünftige Beitragsstabilität. Die Rechnungsgrundlagen der SDK sind insgesamt sehr sicher angesetzt. Sowohl für den Neu- als auch für den Altbestand hat die SDK die neue PKV-Sterbetafel 2001 eingeführt. Auch die Stornowahrscheinlichkeiten sind sehr vorsichtig angesetzt. Der in die Beiträge einkalkulierte Sicherheitszuschlag weist ein gutes Niveau auf. Die von der SDK verwendeten Profile, die die Entwicklung der Krankheitskosten in Abhängigkeit vom Alter der versicherten Person abbilden, sind exzellent und gewährleisten damit den Aufbau adäquater Alterungsrückstellungen. Ebenfalls bedeutsam für die Beitragsstabilität sind Anreize für die Versicherungsnehmer, sich kostenbewusst zu verhalten. Deshalb lobt die SDK zu Beginn des Geschäftsjahrs Beitragsrückerstattungen in Höhe von 4 Monatsbeiträgen in den Ambulant- und Zahntarifen für ihre Versicherten bei Leistungsfreiheit aus. Dies entspricht bezogen auf den Gesamtbeitrag dem marktüberdurchschnittlichen Wert von 2,3 Monatsbeiträgen und stellt einen exzellenten Wert dar. Die Beitragsrückerstattung stellt für die Kunden eine erhebliche Motivation dar, die Rechnungen gebündelt bzw. gar nicht einzureichen, wodurch die Leistungsabteilung weniger belastet und Kosten eingespart werden. Die Anteile leistungsfreier VN variieren in den Haupttarifen zwischen 34 % und 46 %. Wichtige Hinweise auf die Beitragsstabilität ergeben sich auch aus dem Tarifgebaren eines Krankenversicherers in der Vergangenheit. Wenn ein Krankenversicherer mehrere Tarife mit ähnlichem Leistungsumfang unterhält, kann dies ein Hinweis auf Defizite in der Versicherungstechnik sein. Ein neuer Tarif wird vielfach dann aufgelegt, wenn der alte nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Dies ist regelmäßig dann der Fall, wenn die Beiträge aufgrund extrem gestiegener Kosten innerhalb des Tarifs ebenso stark erhöht werden mussten. Als "Problemlösung" wird dann ein neuer Tarif mit ähnlichen Leistungen aufgelegt, der zunächst zu günstigen Prämien angeboten werden kann. Wenn sich aber an den Defiziten in der Versicherungstechnik nichts ändert (meist liegt es an der mangelnden Strenge von Risikoprüfung und Annahmepolitik), erleidet der neue Tarif zwangsläufig das gleiche Schicksal wie der alte. Die Leidtragenden einer solchen Politik sind sowohl die Versicherten, die in den alten Tarifen zurückbleiben, also auch die Kunden in dem neuen Tarif, die im Laufe der Zeit mit erheblichen Prämienanpassungen konfrontiert werden. Paralleltarife in der vorher beschriebenen Form existieren bei der SDK nicht, da seit 1972 in der Krankheitskostenvollversicherung ein einheitliches Tarifwerk angeboten wird, welches nach wie vor voll wettbewerbsfähig ist. Die SDK gehört damit zu den wenigen Krankenversicherungsunternehmen in Deutschland, die Beitragsstabilität für den Gesamtbestand in der Vergangenheit nachhaltig dokumentieren können. Die Beitragsstabilität in der Vergangenheit läßt sich auch an der Entwicklung der Neugeschäftsbeiträge und an der durchschnittlichen Beitragsanpassung im Bestand eines Versicherers ablesen. In den Hauptwettbewerbstarifen des Neugeschäfts weist die SDK im Wettbewerbsvergleich eine sehr gute Beitragsentwicklung im Neugeschäft auf. Im Bestandsgeschäft hält die SDK ihre Beiträge außerordentlich stabil. Zwischen 1996 und 1999 erhöhte das Unternehmen seine Beiträge in der Krankheitskostenvollversicherung um durchschnittlich 4,65 % pro Jahr und liegt damit unterhalb der Anpassungssätze der meisten Wettbewerber sowie deutlich unter der Kostensteigerungsrate im Gesundheitswesen insgesamt. Berücksichtigt man die aktuellen Entwicklungen, so beträgt der Erhöhungssatz der Jahre 1998 bis 2001 durchschnittlich 4,11 %, was ebenfalls einem exzellenten Wert entspricht. Über einen längeren Zeitraum hinweg lässt sich damit die große Kontinuität der SDK im Bereich der Beitragsstabilität dokumentieren. Als weitere Determinante zukünftiger Beitragsstabilität sind die Mittel anzusehen, die dem Versicherer für zukünftige Beitragsentlastungen zur Verfügung stehen. Hierzu dient in erster Linie die erfolgsabhängige Rückstellung für Beitragsrückerstattungen (RfB). Die Höhe der erfolgsabhängigen RfB bringt zum Ausdruck, in welchem Umfang in einem Unternehmen zusätzliche Mittel für Bei-tragsentlastungen - über die Alterungsrückstellungen und § 12 a VAG hinaus - oder für Barausschüttungen (also Beitragsrückerstattungen bei Leistungsfreiheit) in der Zukunft zur Verfügung stehen. |
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| Bei
der RfB-Quote (das ist die erfolgsabhängige RfB einschließlich der für einen bestimmten
Teil der Pflegepflichtversicherung gebildete, sogenannte "Pool"-RfB) in % der
verdienten Bruttoprämien, zeigt sich, dass die SDK von 1995 bis 1999 deutlich
marktüberdurchschnittliche Werte aufweist. Gleiches gilt für die SDK im Vergleich zu den
ähnlich strukturierten mittelgroßen Alt-VU (Krankenversicherungsunternehmen, die älter
als 30 Jahre sind und ein Prämienvolumen zwischen 0,1 und 1,5 Mrd. DM haben). Leichte
Schwankungen dieser Kennzahl im Zeitablauf sind natürlich, kommt hier doch die Nutzung
der RfB-Mittel zum Ausdruck. Besonders hohe Mittel zur Beitragslimitierung wurden in 1998
und 1999 eingesetzt. Sie betragen 164 % (1998) und 159 % (1999) des Bestands an
Monatssollbeiträgen. Die RfB-Zuführungsquote gibt an, wieviel für die Finanzierung zukünftiger beitragsentlastender Maßnahmen oder Barausschüttungen der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (e.a. RfB zuzüglich poolrelevante RfB aus der Pflegepflichtversicherung) zugeführt wird. Mit dieser Quote wird die aktuelle Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung beleuchtet. |
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| Während
des gesamten Beobachtungszeitraums liegt die RfB-Zuführungsquote der SDK oberhalb des
Marktdurchschnitts sowie der Gruppe der mittelgroßen Alt-VU und weist ein exzellentes
Niveau auf. Zusätzlich zu den RfB-Mitteln können stille Reserven in den Kapitalanlagen gezielt zur Beitragsstabilisierung eingesetzt werden. Ende 1999 verfügte die SDK gem. § 54 RechVersV in den zum Anschaffungswert bilanzierten Kapitalanlagen über stille Reserven in Höhe 22,06 % der gebuchten Bruttobeiträge. Die SDK hat in der Vergangenheit mehr Mittel zur Beitragsentlastung im Alter verwendet als gesetzlich vorgeschrieben. Nach § 12 a VAG mussten hierfür von 1995 bis einschließlich 1999 80 % des Überzinses, max. 2,5 % der mittleren Deckungsrückstellung, eingesetzt werden. Die Hälfte davon, also 1,25 %, waren der erfolgsunabhängigen RfB zuzuführen und dienten der Beitragsentlastung der heute über 65-Jährigen. Die verbleibenden 1,25 % wurden unmittelbar der Alterungsrückstellung zugeschrieben, was allen Versicherten zugute kam. Die SDK hat stattdessen 1,5 % direkt der Alterungsrückstellung zugeführt. |
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| Kundenorientierung | Die
Ergebnisse der im Rahmen des Erstratings von ASSEKURATA durchgeführten
Kundenbefragung zeigen ein ausgewogenes Zufriedenheitsniveau der Kunden mit der SDK. Es
werden überwiegend gute Ergebnisse erzielt. Bei der Zufriedenheit mit dem Unternehmen insgesamt erreicht die SDK ein gutes Ergebnis. Hierzu trägt auch die Tatsache bei, dass überdurchschnittlich viele der befragten Kunden wieder eine Krankenversicherung bei der SDK abschließen würden. Demgegenüber haben sehr wenige Kunden der SDK schon einmal ernsthaft darüber nachgedacht ihren Vertrag bei der Gesellschaft zu kündigen. Gute Noten erhielten in der Befragung auch die Vermittler der SDK, die bezüglich ihrer Erreichbarkeit und Hilfsbereitschaft sowie der Beratungskompetenz vor und nach Abschluss der Krankenversicherung beurteilt wurden. Die Schnelligkeit und Höhe der Leistungsbearbeitung halten die Kunden ebenfalls für gut. In diesem Zusammenhang fällt auch auf , dass der Anteil an Kunden, die bereits einmal eine Beitragsrückerstattung von der SDK erhalten haben, überdurchschnittlich hoch ist. Die Produkte der SDK hält die überwiegende Mehrheit der Befragten für sehr bedarfsgerecht. Das Preis-/Leistungsverhältnis empfinden die Kunden als voll zufriedenstellend. Die Verständlichkeit der Policen ist bei der SDK zufriedenstellend, während die Verständlichkeit der Leistungsabrechnungen und Briefe von den Kunden als gut empfunden wird. Insgesamt sind die Produkte der SDK nach Auffassung der Kunden mit weitgehend gut zu bewerten. Die Kompetenz und Hilfsbereitschaft der Innendienstmitarbeiter empfinden die SDK-Kunden als gut, die Erreichbarkeit sogar als sehr gut. Die Zufriedenheit mit der Beschwerdebearbeitung fällt zufriedenstellend aus. Ergänzt werden die Ergebnisse der Kundenbefragung durch die Servicepotenziale, über die die SDK im Rahmen der Kundenorientierung verfügt. Kundenorientierung und Kundenzufriedenheit sind bei der SDK wesentliche Bestandteile der Unternehmenspolitik. Deutlich wird dies insbesondere in der gut ausgebildeten und hochmotivierten Gesamtbelegschaft im Innendienst, so dass auch bei einem höheren Arbeitsaufkommen überdurchschnittlich kurze Bearbeitungsdauern bei der Erst- und Folgepolicierung sowie der Leistungsbearbeitung erreicht werden können. Vor dem Hintergrund der erzielten Umfrageergebnisse hat die SDK vielfältige Projekte angestoßen oder bereits umgesetzt, die auf eine weitere Erhöhung der Kundenzufriedenheit zielen. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung im Qualitäts- und Beschwerdemanagement sowie in der Gesundheitskommunikation. Dass die SDK sich als Gesundheitsdienstleister versteht, zeigt sich u.a. darin, dass sie ihren Kunden ab Januar 2001 ein medizinisches Beratungstelefon anbietet. Der Kunde kann sich u.a. in allgemeinen Gesundheitsfragen beraten lassen, Adressen von geeigneten Behandlern oder Pflegediensten erfragen oder sich Arzttermine und Reha- bzw. Pflegeplätze vermitteln lassen. Ebenfalls von hoher Qualität sind die Vertriebsmitarbeiter der SDK sowie deren Steuerung durch die Unternehmensleitung. Die Produkte der SDK sind versicherungsnehmerorientiert gestaltet und beinhalten die Möglichkeit, den Versicherungsschutz individuell dem aktuellen Lebenszyklus eines Versicherten anzupassen. Auf diese Weise kann z.B. bei der Mitversicherung von Kindern der Leistungsumfang einer Familie insgesamt reduziert und damit die Prämie gesenkt werden. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Kinder eigenen Krankenversicherungsschutz besitzen, kann der Leistungsumfang der restlichen Familie bei Bedarf wieder angehoben werden. Die SDK zeichnet sich nach Ansicht von ASSEKURATA insgesamt durch eine sehr gute Kundenorientierung aus. |
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| Erfolg | Die
Gewinnlage der SDK ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach Ansicht von ASSEKURATA
insgesamt als sehr gut einzustufen. Beitragsstabilität und Bezahlbarkeit der Beiträge im Alter hängen auch stark von der Gewinnsituation des Krankenversicherers ab. Schließlich wird die erfolgsabhängige RfB aus Überschüssen gespeist und die Mittel für § 12 a VAG stammen aus den Kapitalerträgen. Nur wenn ausreichende Überschüsse vorhanden sind, hat der Versicherer Mittel zur Verfügung, um Beitragsanpassungen in Grenzen zu halten. Der versicherungstechnische Erfolg in der Krankenversicherung wird in der sogenannten versicherungsgeschäftlichen Ergebnisquote ausgedrückt, wobei das versicherungsgeschäftliche Ergebnis den um Zinsüberschüsse bereinigten Jahresüberschuss darstellt. Die versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote gibt in Prozent der Jahresbeitragseinnahmen an, wieviel von den Jahresbeitragseinnahmen nach Abzug der Aufwendungen für Schäden, Zuführung zur Deckungsrückstellung und Kosten übrig bleiben. Die Kennzahl ermöglicht eine zusammenfassende Betrachtung der Schaden-Kosten-Situation des Versicherers: Ist die Ergebnisquote negativ, so hat der kalkulierte Beitrag nicht ausgereicht, um alle Aufwendungen abdecken zu können. Ursächlich dafür kann das Schadenergebnis und/oder das Kostenergebnis gewesen sein. Im Falle eines negativen versicherungsgeschäftlichen Ergebnisses stehen andere Überschussquellen, z.B. überrechnungsmäßige Zinserträge, nicht mehr in vollem Umfang als Basis für die Überschussverwendung zur Verfügung. Die Bewertung der versicherungsgeschäftlichen Ergebnisquote aus Sicht der VN ist nicht einfach. Sicher ist, dass die Bewertungsregel keinesfalls lauten kann: "Je höher desto besser." Bei sehr hohen Ergebnissen fordert der Versicherer dem VN zu hohe Prämien ab oder die Gewinne stammen aus freiwerdenden Alterungsrückstellungen nach Storno. Diese sogenannten Stornogewinne verbessern das versicherungsgeschäftliche Ergebnis des Versicherers, denn sie führen dazu, dass weniger Mittel der Deckungsrückstellung zugeführt werden müssen. Die Schwankungen in der versicherungsgeschäftlichen Ergebnisquote sind in der Krankenversicherung erheblich stärker ausgeprägt als in den übrigen Versicherungszweigen. Kurz nach einer Beitragsanpassung ist die versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote in der Regel sehr hoch, kurz vor einer Beitragsanpassung ist sie relativ gering. Wichtig bei der Beurteilung der versicherungsgeschäftlichen Ergebnisquote ist, dass sich die Schwankungen innerhalb eines angemessenen Korridors bewegen und dass sie aus einer positiven Geschäftssituation, aber nicht aus Stornogewinnen resultieren. Die versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote der SDK und der Vergleichsgruppen zeigt folgende Tabelle: |
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| Die
versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote der SDK schwankt im Beobachtungszeitraum
zwischen 8,15 % und 14,24 %, also in einem angemessenen Korridor. Deutlich erkennbar ist,
dass die versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote im gesamten Betrachtungszeitraum
oberhalb des Markdurchschnitts und des Durchschnitts der mittelgroßen Alt-VU liegt.
Positiv in diesem Zusammenhang ist, dass die sehr hohen versicherungsgeschäftlichen
Ergebnisse nicht durch die Vererbung von Altersrückstellungen stornierter Verträge
gestützt werden. Zu allererst wird das versicherungsgeschäftliche Ergebnis von der Schadenbelastung bestimmt. |
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| Die
Schadenquote der SDK überschreitet in 1996 und in 1999 den Marktdurchschnitt, was jedoch
für einen Krankenversicherer mit einem älteren Bestand nicht untypisch ist. Verglichen
mit den mittelgroßen Alt-VU hat die SDK eine überdurchschnittliche Schadenquote. Neben dem Schadenverlauf wird der versicherungstechnische Erfolg eines Versicherers von dessen Verwaltungskosten beeinflusst. Diese werden üblicherweise in der Verwaltungskostenquote gemessen, die angibt, wieviel von den Beiträgen für die Verwaltung der Versicherungsverträge aufgewendet wird. |
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| Die
SDK liegt mit ihrer Verwaltungskostenbelastung in allen betrachteten Jahren unter dem
Durchschnittswert des Marktes und dem der Vergleichsgruppe der mittelgroßen Alt-VU, wobei
der Abstand im Zeitablauf sogar noch zunimmt. Mit einem Wert von 1,87 % in 1999 weist die
SDK mit die geringste Verwaltungskostenquote aller Krankenversicherungsunternehmen auf.
Die geringe Kostenbelastung trägt damit in erheblichem Umfang zu den exzellenten
versicherungsgeschäftlichen Überschüssen der SDK bei, die letztendlich in hohem Maße
an die Versicherten weitergegeben werden. Aufgrund der günstigen Kostensituation besitzt
die SDK zudem einen großen finanziellen Spielraum bei Zukunftsinvestitionen, die der
Erhaltung und Steigerung der Dienstleistungsqualität in den Bereichen Risikoprüfung,
Kundenbetreuung und -beratung sowie der Datenverarbeitung dienen. Auch die Abschlusskosten haben Einfluss auf das versicherungsgeschäftliche Ergebnis. Die Höhe der Abschlusskosten hängt nicht vom Beitragsvolumen, sondern vom Neugeschäft ab, so dass stark wachsende Versicherer in der Regel eine überdurchschnittlich hohe Abschlusskostenquote aufweisen. Anders stellt sich die Situation bei der SDK dar: |
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| Die
SDK weist im gesamten Betrachtungszeitraum geringere Abschlusskostenquoten als der Markt
aus. Ein größerer Anstieg der Quote ist seit 1997 zu beobachten. Obgleich die SDK in den
letzten drei Jahren weit oberhalb des Marktdurchschnitts gewachsen ist, weist sie aufgrund
von maßvollen Provisionsvereinbarungen dennoch geringere Abschlusskosten aus als der
Marktdurchschnitt. Nach Untersuchung der Schaden- und Kostensituation der SDK beurteilt ASSEKURATA die versicherungsgeschäftliche Ergebnissituation der Gesellschaft als exzellent. Der zweite wesentliche Einflussfaktor für die Erfolgssituation von Krankenversicherungsunternehmen ist der Kapitalanlageerfolg, der bei ASSEKURATA sowohl mittels der Kapitalanlageperformance als auch mittels der Nettoverzinsung gemessen wird. Die Kapitalanlageperformance für das Gesamtvermögen der SDK weist im Mittel der Jahre 1997 bis 1999 einen unterdurchschnittlichen Wert auf. Hauptgrund hierfür ist die rückläufige Gesamtperformance in 1999. Die Nettoverzinsung des mittleren Buchwertes der Kapitalanlagen ist in der folgenden Tabelle abgebildet. |
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| Von
1995 bis 1997 steigt die Kapitalanlagerentabilität. In den Geschäftsjahren 1998 und 1999
ist ein leichter Rückgang auf 7,06 % festzustellen. Insgesamt ist der betrachtete
5-Jahreszeitraum derzeit noch knapp mit sehr gut zu bewerten. Während des gesamten
Beobachtungszeitraums liegt die SDK leicht unterhalb des Marktdurchschnitts sowie - mit
Ausnahme der Jahre 1996 und 1997 - auch unterhalb des Durchschnitts der mittelgroßen
Alt-VU. Nach Auffassung von ASSEKURATA wird das versicherungsgeschäftliche Ergebnis gegenüber dem Kapitalanlageergebnis nach den Änderungen des Gesundheitsreformgesetzes 2000 als Gewinnquelle für die Überschussbeteiligung der Versicherten an Bedeutung gewinnen. Durch die Neugestaltung des § 12 a VAG müssen seit dem Geschäftsjahr 2000 90 %, statt wie bisher 80 %, des überrechnungsmäßigen Kapitalanlageergebnisses der Alterungsrückstellung gutgeschrieben werden. Die Limitierung auf 2,5 % der Alterungsrückstellung entfällt zukünftig. Durch die neue Regelung halbieren sich die frei verwendbaren Mittel aus dem überrechnungsmäßigen Kapitalanlageergebnis. Damit stehen aus dieser Gewinnquelle weniger Mittel für Kopfschadenfinanzierungen, Limitierungen von Beitragsanpassungen und erfolgsabhängige Beitragsrückerstattungen zur Verfügung. Um für diese Maßnahmen ausreichend Mittel zur Verfügung zu haben, nimmt die Bedeutung stabiler versicherungsgeschäftlicher Ergebnisse zu. Aufgrund der soliden und sehr zeitnahen Kalkulation und der konsequenten Annahmepolitik sind bei der SDK auch zukünftig sehr stabile Ergebnisbeiträge aus dem Versicherungsgeschäft zu erwarten. Das derzeit insgesamt zufriedenstellende Kapitalanlageergebnis und die exzellente versicherungsgeschäftliche Ergebnissituation führen für die SDK insgesamt zu einer sehr guten Beurteilung der Erfolgslage. |
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| Wachstum
/ Attraktivität im Markt |
Nach
Ansicht von ASSEKURATA ist das Wachstum der SDK mit exzellent zu bewerten. Das Beitragswachstum der SDK fällt mit Ausnahme der Jahre 1995 und 1996 marktüberdurchschnittlich aus. |
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| Eine
Wachstumsbeurteilung allein anhand von Beiträgen führt aber nicht zwingend zu
sachgerechten Ergebnissen, da alle Zahlen der SDK vor dem Hintergrund des günstigen
Beitragsniveaus im Neugeschäft und der geringen Beitragsanpassungen gesehen werden
müssen, was sich in niedrigeren Beitragseinnahmen widerspiegelt. Sachgerechter für die Beurteilung der Attraktivität eines Krankenversicherers ist eine Betrachtung nach der Anzahl versicherter Personen. Wie die folgende Tabelle zeigt, weist die SDK in den letzten drei Jahren in der Vollversicherung ein weit überdurchschnittliches Wachstum der versicherten Personen auf. In den Jahren 1997 und 1998 wird jeweils ein sehr gutes, in 1999 sogar ein exzellentes Wachstum der Personen in der Vollversicherung erzielt. Aufgrund der erst kürzlich vereinheitlichten Zählweise der versicherten Personen in der PKV können nur Angaben ab dem Geschäftsjahr 1997 gemacht werden. |
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| Die
SDK konnte in den letzten beiden Jahren ein deutlich über dem Durchschnitt des Marktes
und der Vergleichsgruppe der Alt-VU liegendes Personenwachstum in der Vollversicherung
erzielen. Für das gerade abgelaufene Geschäftsjahr 2000 konnte die SDK die
Wachstumsergebnisse gegenüber dem Vorjahr nochmals steigern. Beim Abgang durch Vertragsstorno in % des Anfangsbestands (gemessen in Monatssollbeiträgen) liegen die Werte der SDK deutlich unterhalb des Marktdurchschnitts. Im gesamten Betrachtungszeitraum sind die Stornoquoten stark rückläufig. In 1999 ist ein leichter Anstieg zu verzeichnen, gleichwohl haben die Stornowerte sowohl in der Krankheitskostenversicherung als auch in der Ergänzungsversicherung ein exzellentes Niveau und liegen weit unter den Werten anderer Unternehmen in der PKV. |
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| Unternehmens- sicherheit |
Nach
Ansicht von ASSEKURATA weist die SDK eine exzellente Sicherheitslage auf. Die Teilqualität Unternehmenssicherheit zielt auf die Beurteilung der Existenzgefährdung eines Krankenversicherungsunternehmens. Im Vordergrund steht die Beurteilung der Kapitalausstattung zur Sicherung der Unternehmensexistenz im Verlustfall und die Erfüllung der vertraglich garantierten Verpflichtungen des Versicherungsunternehmens gegenüber der Versicherungsnehmergesamtheit. Unter die Sicherheitsbeurteilung in diesem Sinne fällt nicht die Bewertung von Potenzialen zur Stabilisierung der Beiträge. Dies erfolgt unter der Teilqualität Beitragsstabilität (s.o.). Generell ist die Unternehmenssicherheit in der PKV kein zentrales Thema. Schieflagen im Versicherungsgeschäft werden über Beitragsanpassungen auf die Versicherungsnehmer überwälzt. Einzig hohe Verluste im Kapitalanlagegeschäft können die Existenz eines Krankenversicherers bedrohen. Durch die engen aufsichtsrechtlichen Kapitalanlagevorschriften ist diese Gefahr aber begrenzt. Mittel zur Verlustdeckung stammen in erster Linie aus dem Eigenkapital. Die Angemessenheit der Eigenkapitalausstattung wird im Verhältnis zum Geschäftsumfang und im Verhältnis zur Risikolage eines Krankenversicherungsunternehmens betrachtet. Die Eigenkapitalquoten (das ist das bilanzielle Eigenkapital in % der verdienten Bruttobeiträge) der SDK und der Vergleichsgruppen zeigt folgende Tabelle: |
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| Während
des gesamten Beobachtungszeitraums weist die SDK eine höhere Eigenkapitalquote auf als
der Markt, jedoch eine geringere als der Durchschnitt der Vergleichsgruppe der Alt-VU. Im
Beobachtungszeitraum wächst die Eigenkapitalausstattung der SDK kontinuierlich. Auf diese
Weise wurde die Ausweitung des Geschäftsumfangs angemessen mit Eigenkapital unterlegt.
Die Eigenkapitalquote der SDK ist nach Auffassung von ASSEKURATA für einen
Krankenversicherer völlig angemessen. Aufsichtsrechtlich wird die Angemessenheit der Sicherheitsmittelausstattung durch die sogenannte Solvabilität bestimmt. Hierbei werden die Sicherheitsmittel ins Verhältnis zu einem Risikoindikator gesetzt. Die gesetzlichen Anforderungen werden von der SDK zu mehr als 250 % erfüllt, was als exzellent beurteilt wird. Allerdings berücksichtigt der Gesetzgeber hierbei nur die Risiken aus dem Versicherungsgeschäft. ASSEKURATA bezieht zusätzlich noch Ausfallrisiken aus der Kapitalanlage in die Sicherheitsuntersuchung mit ein. Die Bedeckung von versicherungstechnischem Risiko und Ausfallrisiko mit Sicherheitsmitteln wird in einem speziellen Solvabilitätsdeckungsgrad wiedergegeben, wobei hier die stillen Reserven in den Kapitalanlagen als zusätzliche Sicherheitsmittel angesehen werden. Der von ASSEKURATA ermittelte Deckungsgrad beträgt über 193 %, ebenfalls ein exzellenter Wert. Der Kapitalanlagebestand der SDK weist folgende Struktur auf: |
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| Ein
Schwerpunkt der Kapitalanlage liegt im Bereich der Nominalwerte, insbesondere bei
Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen. Ausfallrisiken sind infolge der
hohen Bonität der Gläubiger als minimal einzustufen. Die Anlage in Realwerten erfolgt
insbesondere in gemischten Investmentfonds, deren Bestandsanteile zunehmen, aber insgesamt
bisher noch gering sind. Demgegenüber fallen die Anteile der festverzinslichen Titel
marktüberdurchschnittlich aus. Generell ist die Gefahr nachhaltiger Wertverluste im Bereich der Aktien und Investmentzertifikate höher einzuschätzen als bei den übrigen beschriebenen Anlageformen. Durch die Kursentwicklung der letzten Jahre konnte die SDK in den Aktienbeständen ihrer Spezialfonds jedoch bereits Bewertungsreserven ansammeln, da die Investition in dieses Anlagesegment bereits ab 1996 ausgebaut wurde. Insgesamt führen alle genannten Aspekte zu der exzellenten Beurteilung der Sicherheitslage bei der SDK. |
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Verfahren der Assekurata |
Der Arbeitsablauf des Ratingverfahrens ist genau definiert. Je nach Versicherungssparte werden Teilqualitäten sachgerecht bewertet. Das ASSEKURATA Expertenurteil ist mehr als nur ein Kennzahlenvergleich. |
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| Rating-Information | Ein ASSEKURATA-Rating
ist eine Experteneinschätzung über die Qualität eines Versicherungsunternehmens, jedoch
keine unumstößliche Tatsache oder aber alleinige Empfehlung, einzelne
Versicherungsverträge abzuschließen oder aufzugeben. Bei der Beurteilung werden
Qualitätsanforderungen aus Sicht aller Kunden zugrunde gelegt; sie bezieht sich nicht auf
einzelne Policen oder Verträge und enthält auch keine Empfehlungen zu speziellen
Anforderungen einzelner Kunden. Beim ASSEKURATA-Rating handelt es sich um eine Beurteilung, der sich die Versicherungsunternehmen freiwillig unterziehen. Das Rating basiert auf Informationen, die entweder von der Versicherung selber zur Verfügung gestellt werden oder von ASSEKURATA aus zuverlässiger Quelle eingeholt werden. Trotz sorgfältiger Prüfung der in das Rating eingehenden Informationen kann ASSEKURATA für deren Vollständigkeit und Richtigkeit keine Garantie übernehmen. Wenn grundlegende Veränderungen der Unternehmens- oder Marktsituation auftreten, kann nötigenfalls das Urteil geändert oder aufgehoben werden.
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Sueddeutsche Krankenversicherung SDK, Update am 19.02.2005